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Bebersee

Foto: Jürgen Peters

Foto: Jürgen Peters
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Der Ort liegt am Bebersee (niederdeutsch: „Bäwer” = Biber) im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und ist umgeben von Wald und Seen. Das Dorf entsteht um 1718 als Zaunsetzerstelle mit Gehöft entlang des „Großen Wildzauns” zwischen Havel und Oder. Die Zaunsetzerstelle entwickelt sich zum Kolonistendorf; 1736 werden zwei Tagelöhner, um 1750 fünf pfälzische Kolonisten auf staatlich eingerichteten und voll ausgestatteten Hofstellen angesiedelt. Schon nach den ersten beiden Ernten haben die Kolonisten wohl erkannt, dass die Ackerflächen zu geringe Erträge bringen. So werden die Flächen kurzerhand aufgeforstet und die Bewohner von Bebersee finden ihr Auskommen von da an als Wald- bzw. Forstarbeiter. Sie behalten nur kleine Ackerflächen für die Selbstversorgung. Man nennt sie „Fünf-Uhr-Bauern”. 1750 werden entlang der Dorfstraße Linden gepflanzt, die heute noch erhalten sind.

 

 

Foto: Jürgen Peters
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